1st Cherryblossom this year..
"Art is not a handicraft, it is the transmission of feeling the artist has experienced." Лев Никола́евич Толсто́й
Anonymous said

How r u? ;)

relaxed, and you?

Anonymous said

r u studying?

r u?

I am thx

of course… no actually they just asked me if I’d like to be made up with their new collection.

thx ;)

Anonymous said

Where are you from? C:

I’m from nowhere, living everywhere :P 

Damals

11.08.2014

Weißt du noch damals,
als unser Himmel eine Kutte aus lachsfarbenem Stoff trug,
als die Straßen von weißgoldenem Schnee bedeckt,
und die Linden von einer Melodie des Windes getragen waren.

Ich weiß noch wie es war.

Weißt du noch damals,
als der Honig einen zarten Geschmack hinterließ,
als die Bienen mit Anmut und Fleiß ihre Pflicht verfolgt,
und wir mit kindlichem Geschrei die Felder durchzogen haben.

Ich weiß noch wie es war.


Weißt du noch damals,
als ein bittersüßer Duft in der Luft hing,
als wir uns in einem dumpfen Licht dieses Hintereingangs gegenüber standen,
und sich im Hintergrund die Wolken wie ein Vorhang zum Gewittern zuzogen.

Ich weiß noch wie es war.


Weißt du noch damals,
als du mich liebtest in den Spuren von Dreck,
als dieses Traumland in glitzernde Scherbentränen zersprang,
und meine Erinnerung in den Peitschen des Regens verschwamm.

Ich weiß noch wie es damals war,
denn auch in unruhig trüben Gewässern setzt sich der Schmutz unserer Kindesvergangenheit ab,
und zum Vorschein tritt die Wahrheit,
und ich weiß, du weißt nicht mehr, wie es damals war,

doch die Schuld wird in deinen Träumen lebendig sein.

Aus meinem Repertoire
09.11.2012

Was du für mich bist

Eine Frage, die das Gemüt verändert ohne Rücksicht zu nehmen auf verborgene Gefühle, so plötzlich, so unerwartet, so nah und doch so fern.

Ein Funke. Ein Lichtblitz, ausgelöst durch vergessene, oder nie dagewesene Gefühle im Inneren meines Herzens. Eine Melodie umschweift es in summenden Tönen. Ein Granatapfel-roter Impuls, schlägt aus und leitet mich. Zeigt meinen Schritten den Weg, den das Herz bereits eingeschlagen hat. Impuls wird zu Energie, wird zu Kraft, wird zu Macht über meinen Kopf. Die Kontrolle verloren in den Händen dieses überwältigenden Gefühls. Ganz eingenommen von diesem Hauch vermag ich kaum einen Schritt in die andere Richtung zu wagen, denn das Gefühl ist schön. Es ist schön. So voll und rund wie der Mond, den wir betrachten, gemeinsam, ich in deinen Armen liegend, in unserer Vorstellung, auf Ewig so verweilend. Auf Ewig. In aller Ewigkeit eines verträumten Tages.

Nicht mehr länger ein kleiner Funke. Ein greller Strahl, der durch meine umhüllende Haut leuchtet und den Anderen verrät, was ich für dich empfinde. Bloß ein Leuchten in meinem Gesichte. Eine unbedeutende Eigenschaft, die die Außenwelt erstrahlen lässt, sowie auch die innere, in neuem Glanze. Ein brennender Faden, der sich durch meine Glieder zieht, das Puzzle aus zerbrochenen Scherben verbindet und vereint zu einem saftigen Gefühl von erfüllter Liebe. Zum Schein, oder auch nicht. Ob Traum, oder Realität, ich bin zufrieden.

Erfüllt. Gefüllt. Gefüllt mit grenzenlos flatternden Schmetterlingen. Ein stilles Kribbeln, den Versuch gewagt in lauten Flügelschlägen zu erklingen und kläglich versagte. In versunkener Trauer, reichst du mir deine Hand. Die Hand eines Freundes, dessen Augen neuen Mut erwecken und dessen warmer Blick meine Welt bewegt bis ans Ende der Welt und weiter. Weiter, über den Horizont hinaus. Im Dies- und Jenseits, Herr über meine Gefühle, Herr über mein Herz, Herr über mich. Mein Herz in deinen Armen. Du wiegst es und singst ein Schlaflied. Doch ich bleibe wach, denn der Traum soll in ewiger Zeit leben. Schwere Augen, versuchen in letzen Kräften des Gefühls an diesem Augenblicke festzuhalten. Halt mich fest. Ich halte dich fest; fest in meinen Armen. Fest verschweißt zu einem Impuls, zu einer Kraft, zu einem Gefühl. Ein erfülltes Gefühl. Unerreichbar nah. Dein Duft von weiter Ferne. Deine Haut unberührt schön. Das monotone Lied, vergessen in einer einsamen Gasse. Und immer noch die gleiche Frage was bist du für mich? Und: Was bin ich für dich?

Ein Geheimnis, eine neue Geschichte, nur eines Blickes war es nötig und der Funke entsprang meinen sonst so kontrollierten Emotionen. Nur ein Spross zu Beginn und nun eine leuchtende Blüte. Exotisch, ergreifend, rührend. Pflegst du es lebt sie für immer. Vergisst du es, das Gefühl, vergisst du auch dich selbst und verlierst dich in deiner Trauer, in deinem Leid, unvergänglich.

Die Schwierigkeit lag schon immer darin, aus diesem Traum zu springen in die Realität. Mein Verstand will mehr. Mein Geist dürstet nach einem rotsaftigen Likör, nach den erdbeerroten Lippen. Weich. Deine Stimme, Musik für meine Seele. Ein Flüstern aus der Ferne. Mein Herz trachtet nach mehr als nur Freundschaft, nach mehr als nur dem Einblick in einen Traum.

Der Unterschied zwischen nah und fern ist von unendlicher Größe. Die Distanz hindert keine kletternde Pflanze, wie die Rose, doch eine Pfingstrose erreicht den Sonnenstrahl in keiner Weise und ruht für immer im Schatten, während sie langsam verblüht, nur in dem verträumten Gefühl. Sie spürt etwas Größeres. Zerstreut. Zerstreut ist mein Gemüt, zerrstreut bin ich. Die Schmetterlinge fliegen in einem Wirrwarr und tragen die Knospe für eine große Liebe davon. Kein Netz wird sie je einfangen können, denn die Distanz bis zum 7. Himmel ist enorm. Der Weg kaum begehbar. Nimm meine Hand und führ mich aus diesem unendlichen Traum. In die Realität. Oder bleib mit mir für immer hier gefangen. Denn letztlich ist es unbedeutend wo und wann ich bin. Wenn ich doch mit dir bin.

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